Haus des Handwerks · An der Gräfte 22 · 49377 VechtaTel. 04441 941-0 · Mo–Do 8:00–16:30 · Fr 8:00–12:30
Friseurin trägt Haarfarbe mit dem Pinsel auf
Ausbildung · Meister

Friseurin oder Friseur werden.

Drei Jahre im Salon und in der Berufsschule, dann die Gesellenprüfung. Danach geht es weiter: bis zum Meister und zum eigenen Salon.

Die Ausbildung

Drei Jahre, Schritt für Schritt.

Die Ausbildung zum Friseur ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf im dualen System: im Ausbildungssalon und an der Berufsschule.

1. Ausbildungsjahr

Die Grundlagen

  • Umgang mit Geräten und Maschinen
  • Präparate für die Haarbehandlung
  • Gesundheitsschutz, besonders beim Umgang mit Chemikalien
  • Haar- und Kopfhautpflege
  • Grundlagen des Haareschneidens
2. Ausbildungsjahr

Eigene Frisuren

  • Frisuren selbstständig gestalten
  • Farb- und formverändernde Haarbehandlungen
  • Dauerwelle
  • Grundlagen von Maniküre, Gesichtspflege und Make-up
3. Ausbildungsjahr

Sicher im Salon

  • Das Gelernte in der Praxis vertiefen
  • Kundinnen und Kunden eigenständig beraten und bedienen
  • Vorbereitung auf die Gesellenprüfung
Gut zu wissen

Schule, Prüfung, Voraussetzungen.

  • BerufsschuleJustus-von-Liebig-Schule in Vechta. Überbetriebliche Lehrgänge ergänzen die Ausbildung im Salon.
  • BerichtsheftDen Ausbildungsnachweis führen Auszubildende auf Papier oder mit der App Digitales Berichtsheft.
  • AbschlussDie Ausbildung endet mit der Gesellenprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Innung.
  • VoraussetzungenGesetzlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Salons wünschen sich mindestens den Hauptschulabschluss.
  • Was Sie mitbringenFreude am Umgang mit Menschen, Sinn für Formen und Farben und Lust auf einen Dienstleistungsberuf.
Friseurinnen bei der Arbeit im Salon
Friseurin an der Haarwaschstation
Nach der Gesellenprüfung

Wohin es gehen kann.

  • SpezialisierenDamen- oder Herrenfrisuren, Theater und Film, Perückenherstellung, Verkauf von Haar- und Pflegeprodukten.
  • WeiterbildenVisagistin oder Visagist, Farb- und Imageberatung, Perückenmacher.
  • AufsteigenFachwirt oder Betriebswirt im Handwerk, Betriebsassistent oder Meisterassistent.
  • Selbstständig machenFür den eigenen Salon braucht es in der Regel die Meisterprüfung.
  • StudierenMit Hochschulzugang zum Beispiel Maskenbild oder Bühnen- und Kostümbild.
Förderung

Meister-BAföG.

Wer sich auf die Meisterprüfung vorbereitet, kann nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz gefördert werden, in Vollzeit und berufsbegleitend. Auskunft geben die Handwerkskammer Oldenburg und die Geschäftsstelle der Innung.

aufstiegs-bafoeg.de
Meisterausbildung

Vier Teile zum Meisterbrief.

Die Meisterprüfung im Friseurhandwerk besteht aus vier selbstständigen Teilen. Vorbereitungslehrgänge gibt es in Vollzeit und berufsbegleitend.

I

Fachpraxis

Praktische Meisterarbeiten im Friseurhandwerk.

II

Fachtheorie

Fachwissen rund um Haar, Haut, Präparate und Gestaltung.

III

Betriebswirtschaft und Recht

Kaufmännische, betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse.

IV

Berufs- und Arbeitspädagogik

Die Ausbildereignung für die eigenen Auszubildenden.

Vorbereitungskurse bieten unter anderem die Fachlehranstalt des Niedersächsischen Friseurhandwerks und die Handwerkskammer Oldenburg an.